Disziplinen

by sgni-admin, 29. Juli 2016

DISZIPLINEN
Bei der Schützengesellschaft Neu-Isenburg werden in Rundenkämpfen u. Meisterschaften geschossen:

Freie Pistole 50 m

freie-pistole2

Waffe: Alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb.). Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerung haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte.

Munition:Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb.).

Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1-9 = je 25 mm.

Entfernung: 50 m.

Anschlag: Stehend freihändig.

Programm: 60 Schuss in 120 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 2.20 SpO).

Bei Rundenkämpfen = halbes Programm > 30 Schuss in 60 Minuten

Mannschaften der SGNI: 1

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Sportpistole 25 m Kleinkaliber
sportpistiole-kk

Waffe: Selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, im Kaliber 5,6 mm. Maximale Lauflänge 153 mm, bei Revolvern mindestens 100 mm. Höchstgewicht der ungeladenen Waffe mit Magazin und Zubehör 1,4 kg. Abzugswiderstand 1000g

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22lfb.).

Scheiben: Für Präzisionsbedingung Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m, für Duell wie im Wettbewerb Olympische Schnellfeuerpistole 25 m.

Entfernung: 25 m.

Anschlag: Stehend freihändig.

Programm: Der Wettbewerb ist unterteilt in die Bedingungen Präzision und Duell. Bei Schießen auf die Präzisionsscheibe beträgt die Zeitbegrenzung für je 5 Schuss 5 Minuten, beim Schießen auf die Duellscheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden. Die Addition der bei Teil 1 (Präzision) und Teil 2 (Duell) erzielten Ringzahlen ergibt das Endresultat. Das Programm besteht im allgemeinen aus 60 Schuss (je 30 Schuss Präzision und Duell), bei kleineren Wettkämpfen (Wettkampfrunde) oftmals nur aus 30 Schuss (15 + 15) (Regel 2.40 SpO).

Mannschaften der SGNI: 2

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Großkaliberpistole/Revolver
großkaliber

Waffe: Zugelassen sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen. Abzugsgewicht mindestens 1000 g. Eine Mündungsbremse ist nicht gestattet. Magazin-/Trommelkapazität mindestens 5 Patronen.

Munition: Handelsübliche (auch selbstgeladende) Munition, die den geforderten Mindestimpuls (MIP) erreicht. Die Munition muss waffentypisch sein; (d.h. für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand; sowie nur Patronen Kaliber 9 mm Para, .357 Magnum, .44 Magnum, .45 ACP).

Scheiben: Scheibenentfernung beträgt 25 Meter, Dreh- oder Standscheiben.

Anschlag: Stehend freihändig. Die Waffe darf mit 2 Händen gehalten werden. Es darf im Voranschlag geschossen werden.

Programm: 40 Schuss bestehend aus 2 Durchgängen zu je 20 Schuss, 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden – Scheibe wie Freie Pistole 50 m. 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden – Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole 25 m (Regel 2.50 SpO).
(In der Gebrauchspistole sind zugelassen: Maße maximal 300 x 50 x 150 mm, Gewicht bis 1500 Gramm, bei .44 Mag. bis 1.550 Gramm, Abzug mindestens 1000 Gramm. Mündungsbremsen und Kompensatoren sind nicht gestattet, ebenso Handballen- oder Handkantenauflagen, verstellbare oder orthopädische Griffschalen, und schließlich sind nur offene Visierungen erlaubt. Die Munition muss einen KALIBERABHÄNGIGEN Mindestimpuls haben (9mm: 250; .45ACP: 300; .357 Mag.: 350; .44 Mag.: 450). Berechnung (MIP=300): Geschoß in Gramm mal Mündungsgeschwindigkeit in m/s mal 0,1. Für ein typisches 230-grs-Geschoss wären das mindestens 202 m/s, für ein 200-grs-Projektil mindestens 231 m/s.)

Mannschaften der SGNI: 1

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Luftpistole 10 m
Luftpistole

Waffe: Luft- und CO2-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1,5 kg inkl. Laufbeschwerung. Abzugsgewicht mindestens 500 g. Stecher und Rückstecher sind nicht erlaubt. Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden.

Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm.

Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm.

Entfernung: 10 m.

Anschlag: Stehend freihändig.

Programme: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inkl. Probeschüsse (siehe Regel 2.10 SpO).
Bei Rundenkämpfen = 40 Schuss in 75 Minuten

CO2 ist mittlerweile ungebräuchlich. Biligpistolen werden nicht empfohlen, sondern „Match“-Waffen.

Mannschaften der SGNI: 1

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Luftgewehr 10 m
luftgewehr

Waffe: Luftdruckgewehre und CO2-Gewehre Kaliber 4,5 mm und einem Höchstgewicht von 5,5 kg.

Munition: Handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber von maximal 4,5 mm.

Scheiben: Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Ringabstand = jeweils 2,5 mm.

Entfernung: 10 m.

Anschlag: Nur stehend freihändig, wobei der Schütze völlig frei (ohne Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muss.

Programme:
Stehendwettbewerbe: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 1.10 SpO). Bei Rundenkämpfen > 40 Schuss in 75 Minuten
Bei Rundenkämpfen = 40 Schuss in 75 Minuten

Mannschaften der SGNI: 1

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KK-Gewehr 50 m (Sportgewehr)
kk-gewehr.

Waffe: Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 lfb) und einem Höchstgewicht von 5,6 kg. Abzug und Schäftung beliebig. Laufbeschwerung (innerhalb des zulässigen Gesamtgewichtes), Daumenauflage und verstellbare Kolbenkappe sind gestattet.

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).

Scheiben: Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8,0 mm.

Entfernung: 50 m.

Anschlag:
Dreistellungskampf 60 Schuss, davon 20 Schuss liegend, 20 Schuss stehend, 20 Schuss kniend in einer Gesamtschießzeit von 150 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 135 Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 1.80 SpO).
Bei Rundenkämpfen = 3 x 10 Schuss (l, s, k)
Anmerkung: Im liegenden und knienden Anschlag ist die Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt werden.

Mannschaften der SGNI: 1

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Luftgewehr aufgelegt

Waffe: Luftdruckgewehre und CO2-Gewehre Kaliber 4,5 mm und einem Höchstgewicht von 5,5 kg.

Munition: Handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber von maximal 4,5 mm.

Scheiben: Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Ringabstand = jeweils 2,5 mm.

Entfernung: 10 m

Anschlag: Nur stehend freihändig aufgelegt, wobei der Schütze völlig frei (ohne Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muss.

Programm: 30 Schuss
Aufgelegt erst ab Seniorenklasse A

Mannschaften der SGNI: 1

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KK-50m Zielfernrohr

Waffe: Kleinkalibergewehre (Einzellader) jeder Art mit einem Kaliber von maximal 5,6 mm (.22 lfb) und einem

Höchstgewicht von 7,5 kg. ZF max. 12-fach, ohne Leuchtabsehen

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).

Scheiben: Durchmesser der 10 = 10,4 mm, Ringabstand = jeweils 8,0 mm.

Entfernung: 50 m.

Anschlag: Nur stehend freihändig aufgelegt, wobei der Schütze völlig frei (ohne Anlehnung und künstliche Stützen) stehen muss.

Programm: 30 Schuss

Aufgelegt erst ab Seniorenklasse A

Mannschaften der SGNI: noch keine

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Schießstandordnung

1. Jeder Schütze ist den Bestimmungen dieser Schießstandordnung, der jeweils gültigen Sportordnung und der Ausschreibung, die er durch seine Teilnahme anerkennt, unterworfen.

2. Auf Schießständen darf nur mit solchen Waffen und Munitionsarten geschossen werden, die durch die Erlaubnis für diese zugelassen sind. Ein entsprechender Hinweis ist an gut sichtbarer Stelle im Schießstand anzubringen.

3. Das Laden und Entladen sowie das Vornehmen von Zielübungen sind nur im Schützenstand mit in Richtung des Geschoßfanges zeigender Mündung gestattet. Grundsätzlich muss die Mündung so gerichtet sein, dass niemand durch einen sich unbeabsichtigt lösenden Schuss gefährdet, bzw. verletzt werden kann.

4. Schusswaffen sind unmittelbar nach Beendigung des Schießens zu entladen und die Magazine, sofern vorhanden, zu entnehmen bzw. zu entleeren. Waffen dürfen nur abgelegt werden, wenn sie entladen und die Verschlüsse, soweit konstruktionsmäßig möglich, geöffnet sind.

5. Im Falle von Ladehemmungen oder sonstigen Störungen sind die verantwortlichen Aufsichtspersonen zu verständigen. Die Waffen sind mit in Richtung des Geschoßfanges zeigender Mündung zu entladen, bzw. so zu handhaben, dass niemand gefährdet wird.

6. Bei Störungen im Schießbetrieb, die eine Einstellung des Schießens erfordern, ist durch die Aufsichtsperson mit klaren Anordnungen bekannt zu geben, ob die Waffen zu entladen oder abzuschießen sind. Das Schießen darf erst auf Anordnung der Aufsichtsperson fortgesetzt werden.

7. Schützen, die sich mit geladener Waffe im Schützenstand umdrehen oder sonst in leichtfertiger Weise andere gefährden, sind von der Teilnahme am Schießen auszuschließen und vom Stand zu verweisen.

8. Personen, die durch ungebührliches Verhalten den reibungslosen Ablauf einer Veranstaltung stören oder zu stören versuchen, können vom Stand verwiesen werden.

9.Rauchen auf den Schützenständen ist untersagt.

10.Die waffenrechtlichen Alterserfordernisse beim Schießen mit Kindern und Jugendlichen sind zu beachten.

11.Jedes Schießen ist unter der Aufsicht einer verantwortlichen Aufsichtsperson (Standaufsicht), deren Name an gut sichtbarer Stelle ausgehängt ist, durchzuführen.

Verantwortliche Aufsichtspersonen haben das Schießen ständig zu beaufsichtigen sowie insbesondere dafür zu sorgen, dass die im Schießstand Anwesenden durch ihr Verhalten keine vermeidbaren Gefahren verursachen und die Ziffern 2, 10, 11 der Schießstandordnung beachtet werden. Sie haben, wenn dies zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist, das Schießen und den Aufenthalt im Schießstand zu untersagen.

Die Benutzer von Schießständen haben die Anordnungen der Aufsichtspersonen zu befolgen. Die Aufsichtsperson darf selbst während der Aufsichtstätigkeit nicht am Schießen teilnehmen.